„Hotelsterne sind in Bronze gegossene Verpflichtungserklärungen gegenüber Gästen und Teamkollegen“

DEHOGA Deutsche Hotelklassifizierung GmbH
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10117 Berlin 

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Ansprechpartnerin: Stefanie Heckel

In den vergangenen Monaten erfuhr die Deutsche Hotelklassifizierung Kritik für vermeintlich starre und nicht mehr zeitgemäße Sternekriterien, die auf eine neue Generation von Lifestyle- und Boutiquehotels nicht mehr anwendbar seien. Für einige Furore sorgte dabei in den Sozialen Medien das Libertine Lindenberg, ein besonderes Hotel in der Rhein-Main-Metropole Frankfurt, das mit einem disruptiven Konzept im Frühjahr an den Markt ging und mit einem Marketing-Coup Aufmerksamkeit erregte: Statt offizieller Hotelsterne prangte ein übergroßes Bronzeschild neben dem Hoteleingang, das auf den ersten Blick die Glaubwürdigkeit offizieller Hotelklassifizierungen in Zweifel zog: „Never trust these f*****g hotel classifications“.

„Das haben wir nach Nachlassen der Schockstarre sportlich genommen und uns der fachlichen Herausforderung gestellt“, berichtet Markus Luthe, Geschäftsführer der DEHOGA Deutschen Hotelklassifizierung GmbH mit Sitz in Berlin. „Julius Wagner als Hauptgeschäftsführer des regional zuständigen DEHOGA Hessen war sofort überzeugt, bei den Machern von Hotel und Schild einmal anzuklopfen und vor Ort einen genauen Blick auf das objektive Hotelangebot des Libertine Lindenberg zu werfen.“

Mit Erfolg – für das Libertine, für die Hotelsterne und für die Gäste. Die Deutsche Hotelklassifizierung konnte den Nachweis antreten, auch ein so außergewöhnliches Beherbergungskonzept wie das des Libertine Lindenberg im bestehenden System korrekt einordnen zu können. So konnte nun ein offizielles Klassifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen und die Bronzeschilder ausgetauscht werden. Die vier offiziellen Sterne des Libertine Lindenberg stehen nun auch für die Zeitgemäßheit, Flexibilität und zugleich objektive Belastbarkeit der Deutschen Hotelklassifizierung.

Anfänglich davon überzeugt, dass das Angebot des stylischen Hotels im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen „nicht sternetauglich“ sei, betont Inhaber Dr. Steen Rothenberger heute: „Ich glaube nicht, dass unsere Zielgruppe eine Sternekategorisierung benötigt und dennoch halte ich sie mittlerweile für richtig und wichtig. Es ist die Manifestierung eines Qualitätsanspruchs, dem sich unser Team jeden Tag stellen muss. Sie stellt demnach eine in Bronze gegossene Verpflichtungserklärung gegenüber Gästen und Teamkollegen dar.“ Auch Julius Wagner ist überzeugt: „Dem ist nichts hinzuzufügen. Die deutschen Hotelsterne können’s und bleiben verlässlicher Wegweiser für Gäste, vor allem im digitalen Konzert der Onlinebewertungen. Wir sind stolz auf unser System und auf die Innovationskraft der deutschen Hotellerie!“

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